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Patientencafé am 26.09.2019: „Stigma „HIV-Infektion“ – immer noch Lebenswirklichkeit oder inzwischen längst ein Mythos?“

Hans-Peter Diez, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), von der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., und Ulrike Wiesehütter Leiterin der AIDS-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V., laden ganz herzlich zu einer weiteren Veranstaltung im Patientencafé ein.

Die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. und die AIDS-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. laden für

  

  

Donnerstag den 26. September 2019, 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr,
zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen des gemeinsamen Informations- und Diskussionsforums Patientencafé

mit dem folgenden Thema ins Café Tocchetto, Evangelische Gesellschaft Stuttgart e.V., Haus der Diakonie, Büchsenstr. 34-36, 70174 Stuttgart, ein:

„Stigma „HIV-Infektion“ – immer noch Lebenswirklichkeit oder inzwischen längst ein Mythos?“

Referent: Gerd Brunnert, Sozialarbeiter, AIDS-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V.

Moderation: Hans-Peter Diez, Dipl.-Sozialpädagoge (FH), AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. und Ulrike Wiesehütter Leiterin der AIDS-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V.

Menschen mit einem Stigma besitzen ein sichtbares aber auch oft ein nicht unmittelbar erkennbares Auffälligkeitsmerkmal, durch das sie je nach gesellschaftlichem Umfeld mehr oder weniger stark diskriminiert werden können. Demnach ist Stigma ein Merkmal, das seine Träger in unerwünschter Weise von der Mehrheit der umgebenden Menschen unterscheidet. Dieses Merkmal sticht derart heraus, dass alle anderen Eigenschaften der Person dahinter zurücktreten und das Stigma, die Bewertung der Gesamtpersönlichkeit vollständig dominieren kann. Nicht selten ziehen Stigmatisierungen massive Diskriminierungen nach sich, die dazu führen können, dass Menschen versuchen, ihr negatives bewertetes Auffälligkeitsmerkmal zu verbergen oder zu leugnen.

Auch eine HIV-Infektion kann noch heute in unserer Gesellschaft ein Stigma sein, das mit Ausgrenzungen und Diskriminierungen verbunden ist. In der Veranstaltung des Patientencafés sollen mit den Teilnehmenden vor allen Dingen Antworten auf die Fragen gefunden werden, ob und wie sich Menschen, die mit einer HIV-Infektion leben oder als Zu- und Angehörige von einer Infektion mitbetroffen sind, vor einer Stigmatisierung schützen und gegen damit verbundene Diskriminierungen wehren und umgehen können.

Selbstverständlich bleibt wie immer Raum für die Fragen, Bemerkungen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Flyer zur Veranstaltung findet sich hier als pdf-Dokument zum Download. [ca. 100KB]

Mehr Informationen zum gemeinsamen Informations- und Diskussionsforum Patientencafé der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. und der AIDS-Beratungsstelle der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. finden sich hier.

Wegbeschreibung zum Café Tocchetto.

Hinweis:

Bei der Veranstaltung wird zum Zwecke der Veröffentlichung fotografiert. Wir weisen darauf hin, dass die Veranstalter mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung das Recht erhalten, Bildaufnahmen zu machen und diese zu werblichen und nichtwerblichen Zwecken im Print- und Non-Print-Bereich zu verwenden. Sollten Sie dies nicht wünschen, teilen Sie uns das bitte zu Beginn der Veranstaltung mit.

Die lokalen Medien sind dazu eingeladen, über die Veranstaltung zu berichten.

Nähere Auskünfte erteilt gerne:

  • Hans-Peter Diez, Dipl.- Sozialpädagoge (FH), AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., Johannesstr. 19, 70176 Stuttgart, Präsenzzeit in der Beratungs- und Geschäftsstelle der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V.: Mittwoch 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, E-Mail: hans-peter.diez@aidshilfe-stuttgart.de, Tel.: 0711/22 46 9 – 13.