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Annas Kinder

Bereits seit 1997 war es der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. über mehrere Jahre möglich, Anna Namuddu bei ihrer Hilfe für AIDS-Waisen in Uganda zu unterstützen. Zum Jahresbeginn 2008 konnte dieses Engagement wieder aufgenommen werden.

Anna Nammuddu  

  Anna Nammuddu

Seit Jahren gehört Anna Namuddu zum Freundeskreis der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. 25 – 35 Kinder leben ständig bei Anna Namuddu und gehören zur Familie der unverheirateten Frau. Die Eltern dieser Kinder sind meist an AIDS verstorben. Sie wurden verlassen auf den Dörfern vor der Stadt Masaka, Uganda, von ihr aufgefunden. Die ganz kleinen und jüngeren im Vorschulalter kann sie vorübergehend noch im Heimatdorf anderen Familien anvertrauen. Die im Schulalter ziehen zu ihr in die Stadt und haben dort auch die Möglichkeit einer Schul-/ Berufsausbildung. Schulgeld finanziert Anna durch Freunde und Förderer in Deutschland.

In den 1950er Jahren hat Anna Namuddu in Freiburg Sozialarbeit studiert und arbeitete danach kompetent an sozialen Projekten der Diözese Masaka (Uganda). Über die Jahrzehnte hielt Anna Namuddu aber den Kontakt nach Deutschland – unter anderem zur AIDS-Hilfe Stuttgart e.V.

Die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. hat anlässlich eines Besuchs von Anna Namuddu im Jahre 2008 die Freundschaft wieder gefestigt, indem Vorstand und Geschäftsführer beschlossen hatten, rückwirkend ab Jahresbeginn 2008 jeden Monat 50 EUR für Annas Kinder aufzuwenden. Bedingt durch große wirtschaftliche Probleme, hatte sich die AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. nämlich über einige Jahre nicht in der Lage befunden, die von der Mitgliederversammlung der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. im Jahr 1997 beschlossene Unterstützung von damals 100 DM/Monat lückenlos zu leisten. Glücklicherweise – auch für Annas Kinder – hat sich die wirtschaftliche Situation der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V. seit 2008 aber stabilisiert, so dass das damals gegebene Versprechen seither lückenlos eingehalten wird.

Kind in Uganda  

  Kind in Uganda

Sicher ist das weniger als der Tropfen auf den heißen Stein für das AIDS-Problem in Afrika. Gerade aber weil niemand weiß, wie man das Problem wirksam lösen kann, sind der AHS Annas Kinder zum Symbol geworden:

  • Sie sind Kinder der schon zu Unzahlen an AIDS Verstorbenen – ob sie Nachkommen hinterlassen haben oder nicht.
  • Sie sind Kinder der Versäumnisse und des Versagens gegenüber dieser Krankheit.
  • Sie sind ein Symbol dafür, dass vieles schon zu spät ist.
  • Sie sind ein Symbol dafür, dass wir auch mit neuen pharmazeutischen Möglichkeiten die Krankheit keinerorts besiegt haben, sondern vielleicht allenfalls in manchen Gebieten gute „Konkursverwalter“ sind.

Dies ein ist richtungweisender Blick über den Tellerrand und ein Beispiel für den AHS-Freundeskreis. Wir leiten gerne Ihren/Euren Solidaritätsbeitrag an Annas Kinder weiter.

Weitere Auskünfte zu Anna Nammuddu und ihren Kindern erteilt gerne:

  • Franz Kibler, M.A. Sozial- und Verhaltenswissenschaften (Univ.), AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., Telefon: 0711/22 46 9–27, Präsenzzeit: nach Vereinbarung, E-Mail: franz.kibler@aidshilfe-stuttgart.de.